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Umweltfreundliches Heizungs-System mit Zukunft:Holzpelletheizung und Solarwärmeanlage
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Sonne plus Holz! Der deutsche Markt für Pelletsheizungen ist in den letzten drei Jahren jeweils über 100% gewachsen: Allein im vergangenen Jahr wurden hier rund 4.800 Anlagen bis 35 Kilowatt in Betrieb genommen - das sind mehr als die Hälfte der insgesamt in Deutschland installierten Pelletsheizungen. Am beliebtesten sind Pelletsheizungen bei den Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern. Die meisten verkauften Anlagen sind Wasser führende Heizsysteme mit automatischer Bestückung Gespeicherte Sonnenenergie ![]() Ihr Heizwert beträgt etwa 4,9 Kilowattstunden pro Kilogramm, was ungefähr einem halben Liter Heizöl entspricht. Ihre Qualität wird durch die DIN-Norm 51731 gesichert. Neben der CO2-neutralen Verbrennung stellt das im Vergleich zu fossilen Brennstoffen geringere Transportrisiko einen wichtigen ökologischen Vorteil dar: Tankerunglücke und Lecks in Pipelines sowie die Verunreinigung des Grundwassers entfallen. ![]() Pellets-Brenner. Foto: ÖkoFEN Pelletsheizung, Lembach; Österreich Das Stuttgarter Biomasse Informationszentrum (BIZ) geht davon aus, dass das Heizen mit Pellets nur etwa 60 % der Kosten verursacht, die für Erdgas anfallen, und nur 78% der Heizölkosten ausmacht. Die Hersteller sehen die Pelletspreise in etwa auf dem Niveau des Heizölpreises - und ihre Chance in steigenden Öl- und Gaspreisen. Allerdings sind die Anschaffungskosten für Pelletskessel und -brenner mit Fördersystem (zwischen etwa 7.000 Euro und 13.000 Euro) zur Zeit noch höher als die Preise konventioneller Heizsysteme (Ein konventioneller Gaskessel kostet etwa 6.000 bis 7.000 Euro). Der unterschiedliche Lieferumfang und die Peripheriegeräte erschweren hier einen direkten Vergleich. Das BIZ errechnete unter Berücksichtigung der einmaligen Aufwendungen für die Heizungsanlage jährliche Heizkosten von rund 2.650 Euro für ein Einfamilienhaus (Erdgas: zirka 2.430 Euro; Heizöl: etwa 2.350 Euro). |
Einzelofen, Zentralheizung und Solaranlage Die Staub- und CO2-Emissionen der Pelletsheizungen liegen deutlich unter jenen anderer biogener Festbrennstoffe. Im Vergleich mit den ökologisch nicht zu rechtfertigenden Elektroheizungen schneiden die Pelletsanlagen hervorragend ab: Eine Pelletsheizung gibt gerade mal ein Zehntel des Kohlendioxids an die Umwelt ab, das die Strom-Heizung produziert - und selbst das wurde ja schon durch das Wachstum der Bäume ausgeglichen. ![]() Pelletskessel "Pelletti". Foto: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG. Zentralheizungen mit einer Leistung bis zu 35 Kilowatt werden entweder mit einer so genannten Förderschnecke oder einem Saugsystem mit Pellets beschickt. Die einfache Technik der Förderschnecke kommt zum Einsatz, wenn der Lagerraum für die Pellets unmittelbar neben dem Heizraum liegt. Sie garantiert nicht nur hohe Betriebssicherheit, sondern arbeitet auch sehr geräuscharm. Hierbei ist der Einbau eines Kombi-Pufferspeichers erforderlich, der die Schnittstelle zwischen Solaranlage und Heizung bildet. Liefert die Sonne nicht genug Energie für das Brauchwasser oder die Heizung, schaltet eine an Regelung bei entsprechender Speichertemperatur automatisch die Pelletsheizung ein. Je nach Gebäudestandard (Niedrigenergie- oder Passivhaus) und Auslegung der Solaranlage kann bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs direkt von der Sonne gedeckt werden, was die Brennstoffkosten entsprechend senkt und eine ideale Versorgung ohne fossile Energien bedeutet. Wartung, Lager und Logistik Es gibt zwar Hersteller, die in ganz Deutschland liefern, aber im Norden bis zu 20% mehr verlangen. In Süddeutschland werden die Kunden schon jetzt zum Teil mit modernen Tankwagen beliefert, können den Brennstoff aber auch abgepackt kaufen. Bei Neubauten in einem individuell geplanten Raum, bei bestehenden Gebäuden in einem so genannten Sacksilo oder in einem unterirdischen Tank im Garten. Quelle: www.solarserver.de |
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![]() Bild: Funktionsskizze einer Solar-Pellets-Zentralheizung. Grafik: pro solar Energietechnik GmbH ![]() Bild: Pellets-Zentralheizungskessel mit Schneckenförderung. Leistung bis zu 32 Kilowatt. Foto: pro solar Energietechnik GmbH. |
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BauPraxis Link-Tipps: |
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Keine Angst vor der nächsten "Eiszeit". Holz- und Pelletheizungen sparen effektiv Brennstoffkosten. Im kältesten Dezember seit mehr als 40 Jahren kletterten auch die Heizölpreise auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. Da spürt man den Brennstoffverbrauch der alten Öl- oder Gasheizung empfindlich im Geldbeutel. Pellets sparen Brennstoffkosten und man heizt zudem ökologisch... |
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Bafa bietet Basisförderung plus Bonus:Seit 15. März 2011 gibt es neue Richtlinien für die Gewährung von Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Die neuen Zuschussrichtlinien betreffen die Förderung von Solarthermie, Wärmepumpen und Holzheizungen. Mehr hier... |
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Holzfeuerung spart bis zu 80% Primärenergie: Wird eine alte Öl- oder Gasheizung durch eine moderne Holz- oder Pelletsanlage in einem Wohngebäude ausgetauscht, können bis zu 80% an Primärenergie beim Heizen eingespart werden. |
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Saubere Wärme: Holz- und Pelletsheizungen verbrennen emmissionsarm und CO2-neutral. Sie erreichen die für 2015 veranschlagten Grenzwerte heute schon ohne zusätzliche Staubabscheider. |
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