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Praxistipps zum Stromanbieter wechseln

Die Energiepreise steigen seit einiger Zeit in rekordverdächtigem Tempo.
Und machen nicht nur Mietern das Leben schwer.

Stromsparen mit FlexStrom








Berlin/München, August 2010

Die Energiepreise steigen seit einiger Zeit in rekordverdächtigem Tempo. Und machen nicht nur Mietern das Leben schwer. Auch Hausbesitzer leiden unter hohen Strompreisen.

Denn auch wenn dank Niedrigenergie- oder Passivhaus der Verbrauch von Heizenergie kontinuierlich sinkt – ohne Strom geht auch im Passivhaus das Licht aus. Nicht jeder frischgebackene Hausbesitzer kann sich nach dem Bau der eigenen vier Wände noch eine Fotovoltaikanlage leisten.

Das Einzige, was in solchen Momenten hilft, ist der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter.

Seit der Öffnung des Strommarktes ist der Wechsel selbst kein Problem mehr. Schwieriger ist dagegen die Suche nach dem passenden
Stromanbieter. Inzwischen ist die Zahl der Tarife so groß, dass selbst Experten nur mit Mühe den Überblick behalten. Seit der Öffnung des Strommarktes im Jahr 1998 ist allein die Zahl der Anbieter zwischen Rhein und Oder auf über 900 angewachsen. Ein Vergleich zwischen den Anbietern ist daher alles andere als ein Kinderspiel.


Das A und O:
den eigenen Stromverbrauch kennen

Hausbesitzer, die ihren
Stromanbieter wechseln wollen, brauchen in der Regel nicht viel. Die Postleitzahl und der durchschnittliche Stromverbrauch reichen. Mithilfe einfacher Tarifrechner im Internet lässt sich nur mit diesen beiden Angaben ein günstiger Stromanbieter finden. Um den Stromverbrauch möglichst genau zu ermitteln, hilft ein Griff in die Trickkiste.

Einfach die letzten Jahresendabrechnungen überprüfen und den Mittelwert bestimmen – schon hält jeder Hausbesitzer einen verlässlichen Wert in den Händen.

Vorsicht ist geboten, wenn sich Familienzuwachs ankündigt oder die Wohnverhältnisse ändern. In solchen Fällen steigt meist der Strombedarf. Gleichzeitig lohnt es sich, auf den Mittelwert ein paar Prozent aufzuschlagen, die einen eventuellen Mehrverbrauch abfangen.

Waschen und Strom sparen
Auch beim Waschen kann man eine Menge Strom sparen...


Preisgarantie und Vertragslaufzeit

Steigende Energiepreise sind für Eigenheimbesitzer inzwischen schon fast selbstverständlich. Damit nach dem Stromwechsel beim neuen Stromanbieter nicht gleich die nächste Preiserhöhung für Ärger sorgt, raten Experten zu Tarifen mit langen Preisgarantien. Je stabiler das Preisniveau, umso weniger Frust kommt am Jahresende auf. Ein wichtiger Punkt betrifft die Vertragslaufzeit. Ein günstiger Strompreis mit Preisgarantie rechtfertigt durchaus eine längerfristige Bindung.

Wer als Hausbesitzer aber immer auf der Suche nach Schnäppchen ist, sollte die Mindestvertragslaufzeit kurz halten. Gleiches gilt für die Kündigungsfrist. Je schneller in einen günstigeren
Tarif gewechselt werden kann, umso besser für die Haushaltskasse. Grundsätzlich ist es angebracht, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preisgarantie und Vertragslaufzeit zu achten.



Achtung: Erhöht der Stromversorger den Preis, kann der Stromkunde ein Sonderkündigungsrecht geltend machen. Damit darf man sich als Hausbesitzer aber nicht zuviel Zeit lassen, da das Sonderkündigungsrecht an Fristen gebunden ist.


Umweltbewusst sparen:
Ökostromtarife

Als Besitzer eines Passivhauses zu Atom- und Kohlestrom greifen – beides passt nicht zusammen. Inzwischen bieten viele Stromanbieter, zu denen unter anderem auch Flexstrom gehört, separate
Ökostromtarife an. Die sind nicht nur ähnlich günstig wie herkömmliche Stromtarife, sondern schützen auch noch unsere Umwelt. Leider ist nicht alles Gold, was glänzt.

In der Vergangenheit haben Zeitungsberichte Verbraucher verwirrt, die die „Umetikettierung“ von Strom thematisierten. Wer zu 100 Prozent auf Ökostrom setzen will, sollte sich vorab sehr genau über die Zusammensetzung der Tarife informieren. Vorbildlich ist in diesem Zusammenhang Flexstrom. Der Ökostromtarif besteht zu 100% aus Naturstrom.


Sparen mit Strompaketen

Seit einigen Jahren hat auch in der Stromversorgung das Prinzip Prepaid Einzug gehalten. Das System ist denkbar einfach: Der Stromkunde wählt ein Paket mit fester Strommenge aus, bezahlt den Paketpreis im Voraus und kann den Strom nach Lust und Laune nutzen. Bewährter Stromanbieter in diesem Bereich ist Flexstrom, der Strompakete unterschiedlicher Größe anbietet.

Wo liegt der Vorteil dieser Pakete? Ganz einfach: Die Stromanbieter setzen eine feste Strommenge ab und belohnen den Verbraucher mit einem günstigeren Strompreis. Der Haken liegt im Detail. Wird mehr Strom verbraucht, muss der Verbraucher tiefer in die Tasche greifen und den Mehrverbrauch teuer bezahlen.

Die Rechnung geht also nur auf, wenn man unterhalb der Paketgrenze bleibt. Daher lohnen sich Strompakete in der Regel nur dort, wo der Verbrauch in den letzten Jahren relativ konstant geblieben ist.


Clever Sparen über die Zahlweise

Ein letzter praktischer Tipp beim Wechseln des Stromanbieters betrifft die Zahlungsbedingungen. Mieter und Hausbesitzer greifen hier in der Regel zur Zahlung monatlicher Abschläge, die am Jahresende mit dem tatsächlichen Verbrauch verrechnet werden. Dabei bietet sich genau hier eine Möglichkeit zum Sparen beim Stromanbieterwechsel – dank des Griffs zur halb- bzw. jährlichen Zahlweise.

Den geringeren verwaltungstechnischen Aufwand belohnen die Stromanbieter mit Rabatten beim Strompreis. Über die Tarifrechner kann jeder Stromkunde den Selbstversuch wagen und sieht schwarz auf weiß, ob sich eine halb- bzw. jährliche Zahlweise rechnet.


Fazit: Der Wechsel des Stromanbieters für Hausbesitzer rechnet sich. Damit nach der Unterschrift keine unangenehme Überraschung droht, lohnt sich die Investition von ein wenig Zeit in den Anbietervergleich – ohne sich nur vom niedrigen Strompreis leiten zu lassen.

Unterm Strich entscheidet das Gesamtpaket mit einem entsprechenden Preis-Leistungsverhältnis.



FlexStrom

FlexStrom Stromspartipps:

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Energiesparlampen lohnen sich wirklich, denn ihr Energieverbrauch ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Glühbirnen. Glühbirnen wandeln Strom vor allem in Wärme um, das Licht ist eher ein Nebeneffekt. Energiesparlampen hingegen wandeln deutlich mehr elektrische Energie in Licht um und nicht in Wärme.

Ihr Stromzähler freut sich über Besuch:

Günstiger Strom ist längst nicht alles. Achten Sie auch auf Ihren Stromverbrauch. Zum Beispiel in dem Sie regelmäßig Ihren Wechselstromzähler besuchen und den Zählerstand kontrollieren. Damit bekommen Sie schnell ein gutes Gefühl für Ihren Energieverbrauch. Ein wichtiger erster Schritt zu einer sparsamen Stromversorgung.
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